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„Ein spektakuläres Jahr liegt hinter uns“ berichtete Kommandant Volker Bertsch auf der Hauptversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Holzmaden.
Da sich das Berichtsjahr vom 01. November bis zum 31. Oktober erstreckt, nahm natürlich die Zusammenfassung des spektakulären Großeinsatzes beim Brand des Holzmadener Pflegeheimes kurz vor Weihnachten einen breiten Raum ein.
Weitere drei Brandeinsätze sowie zehn Hilfeleistungen wies die Statistik des Einsatzjahres auf. Besonders erwähnenswert war ein Einsatz im Sommer des Jahres. Durch den installierten Rauchmelder im Kinderzimmer wurde eine Mutter
rechtzeitig auf einen beginnenden Zimmerbrand aufmerksam und konnte ihre schlafenden Kinder wecken sowie das Feuer noch selbst ersticken. Die Einsatzkräfte mussten die Wohnung lediglich mit dem Hochleistungslüfter entrauchen.
Sehr erfreut zeigte sich der Kommandant über den weiter gesteigerten Besuch der insgesamt 30 Übungen. Zwölf Kameraden nahmen an allen Übungsdiensten teil und weitere elf fehlten lediglich einmal. Sie bekamen hierfür ein
kleines Präsent der Wehr. Ein Schwerpunkt des vergangenen Jahres lag auf der Weiterbildung der Einsatzkräfte. 29 Lehrgangsurkunden konnte Volker Bertsch den Feuerwehrmännern überreichen.
Der stellvertretende
Kommandant Klaus Bosler beleuchtete ebenfalls das Thema Ausbildung genauer und stellte die Pläne für das kommende Jahr und die damit zu erreichenden längerfristigen Ziele vor. Eine neue Form von Übungen, die sogenannten
„Knobelaufgaben“, fließt seit dem vergangenen Jahr in den Dienstplan ein und wurde der Öffentlichkeit bei der Hauptübung vorgestellt. Einen Höhepunkt des kommenden Jahres stellt sicher der Einsatz des
Brandausbildungscontainers der EnBW im Frühjahr in Holzmaden dar.
Nach dem Bericht des Schriftführers Bernhard Haußmann, der die Ausschusstätigkeit des vergangenen Jahres Revue passieren ließ und im Anschluss in Form von
Bildern auf das Jahr zurückblickte, stellte Thomas Polster einige Änderungen in der Alarmierungsordnung vor. Damit soll erreicht werden, dass speziell bei kleinen, nicht zeitkritischen Einsätzen nur die tatsächlich
notwendigen Kräfte den Alarm erhalten. Somit müssen weniger Kameraden ihre Arbeitsplätze verlassen. Positiver Nebeneffekt ist eine dadurch erreichte Kostenersparnis.
Jugendleiter Julien Fritz konnte von einer
erfolgreichen Werbeaktion berichten. 12 Mitglieder umfasst die im Sommer neu aufgestellte Gruppe, übrigens je zur Hälfte Jungen und Mädchen. Die verschiedenen Aktivitäten der Jugendfeuerwehr stellte er in einer Bildpräsentation
vor.
Nahezu ausgeglichen waren die Zahlen des „Geschäftsjahres“, die Kassier René Fischer darlegte. Durch erfolgreich verlaufene Veranstaltungen war es der Wehr möglich, zum zweitägigen Ausflug einen beträchtlichen
Anteil aus der Kameradschaftskasse beizusteuern.
Bürgermeister Jürgen Riehle bedankte sich bei der gesamten Wehr für das Engagement im vergangenen Jahr. Die von ihm beantragte Entlastung der Funktionsträger erfolgte
einstimmig.
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Für 25-jährige Mitgliedschaft konnte Bürgermeister
Riehle Horst Kirschmann und Jürgen Landauf auszeichnen.
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30 Jahre „dabei“ sind Wolfgang Berger, Klaus
Burkhardt, Hans Fischer und Armin Molter.
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Urkunde und Präsent für 60 Jahre Mitgliedschaft in
der Wehr konnte der Schultes Walter Kneile überreichen,
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bevor er zum Punkt „Beförderungen“ überleitete.
Max Dopatka, Julien Fritz, Andreas Schnepple und Daniel Zechner erhielten die Beförderungs- urkunden zum „Feuerwehrmann“.
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Thomas Polster führt künftig den Dienstgrad
„Oberbrandmeister“.
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